Streets of Fashion bis auf weiteres beendet

Das ambitionierte Projekt „Streets of Fashion“ gilt bis auf weiteres als beendet.  Die hierfür neu gegründete MMH GmbH (Mode mit Herz) wird aufgelöst.

Streets of Fashion„Streets of Fashion“ wurde als karitative Secondhand-Plattform gestartet. Ziel war es, gute Markenklamotten, die oft in der Altkleidersammlung landen, an interessierte Kunden zu verkaufen und das Geld an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

Das Projekt wurde im November 2011 erstmalig online gestellt.

Hierfür wurde zunächst eine Verkaufsplattform ähnlich zu eBay programmiert und installiert. Über dieses System wäre es Verkäufern möglich gewesen selbstständig Artikel zum Verkauf anzubieten. Aufgrund rechtlicher Bedenken und zeitlicher Probleme konnte dieses System so nicht verwendet werden. Eine solche Verkaufsplattform benötigt regelmäßige Pflege und hat ein hohes Supportaufkommen.

Deshalb entschied sich die MMH GmbH die Idee auf Basis eines Onlineshops umzusetzen. So muss die Ware vom Verkäufer zugeschickt werden und ein MMH Mitarbeiter stellt die Ware in den Onlineshop zum Verkauf ein. So kann man eigene rechtssichere Formulierungen verwenden und vermeidet auch urheberrechtliche Probleme, zum Beispiel wegen der Produktbilder.

Eine Idee die sich einfach anhört, jedoch an die Umsetzung hohe Ansprüche stellt. Nachdem mit Hilfe eines Anwalts alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt waren, startete „Streets of Fashion 2.0“.

In den letzten Monaten erhielt „Streets of Fashion“ einige E-Mails von Second-Hand-Verkaufsinteressierten sowie Neuware-Jungdesignern. Das Projekt war somit auf einem guten Weg und hat auch bei Besuchern, die „Streets of Fashion“ noch nicht kannten, das nötige Vertrauen für eine Anfrage geweckt.

Die MMH GmbH möchte sich an dieser Stelle gerne für das Vertrauen bedanken.

Doch trotz der insgesamt positiven Startphase: so ein Projekt kann nicht „nebenbei“ umgesetzt und gepflegt werden. Man benötigt mindestens einen Vollzeit-Beschäftigten, der sich mit vollem Engagement dem Projekt widmen kann. Auch mit einer vernünftigen Arbeitsteilung unter den drei Gesellschaftern braucht es mindestens eine Person die Vollzeit am Projekt und in der Verkäufer-Akquise arbeitet. Dies ist im Optimalfall einer der Gesellschafter, weil nur ein Gesellschafter den nötigen Ehrgeiz und Glauben an den Erfolg besitzt. Da momentan keiner der Gesellschafter seine reguläre Arbeit aufgeben kann, haben sich die Gesellschafter dazu entschlossen das Projekt bis auf weiteres zu beenden.

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